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LexikonEs ist erst ein kleiner Anfang und soll ständig erweitert werden. Vorschläge werden gern entgegen genommen!Artischocken![]() Dieses äußerst wohlschmeckende Gemüse ist ein Starkzehrer und gehört zur Familie der Disteln. Sie benötigt einen sonnigen Standort und sollte im Winter etwas geschützt werden. Artischocken mögen es lieber etwas trockener, da der Süden ihre eigentliche Heimat ist. Im ersten Jahr darf noch nicht geerntet werden, da die Pflanze sonst zu stark geschwächt wird. Im zweiten Jahr kann dann die erste Ernte eingebracht werden, wenn denn das Wetter eine Reifung zugelassen hat. Als Gemüsepflanze sollte sie nicht länger als 3-4 Jahre stehen. Danach ist kaum noch mit größeren Ernten zu rechnen. Regelmäßige Düngergaben sind für diesen Starkzehrer sehr wichtig. Nicht nur als Gemüse eignet sich diese Distelart. Auch für Blumengestecke und als Blickfang im Garten eignet sie sich hervoragend. Blumenkohl![]() Eine sehr anspruchsvolle Gemüsesorte. Aus Kleinasien stammend, wird der Blumenkohl seit etwa 300 Jahren in unseren Breiten angebaut. Er verlangt einen sonnigen Standort und sehr guten Boden. Wenn es zu trocken wird oder man das Wässern vergißt, stellt der Blumenkohl einfach sein Wachstum ein. Es handelt sich bei der "Blume" tatsächlich um den Blütenstand der Pflanze. Möchte man einen besonders weißen Kopf ernten, empfiehlt es sich, die Blätter um den Kopf zu legen. So kann man auch ein paar Schädlinge abhalten, denn dafür ist diese schöne Kohlsorte sehr empfänglich. Nun, die Schädlinge wissen halt auch was schmeckt. Gurken![]() Wer mag sie nicht, diese eingelegten Durstlöscher. Aber nicht nur zum Essen sind Gurken geeignet. Einige Damen schwören auf Gurken als Gesichtsmaske. Ich bin schön genug, also esse ich sie lieber ;-))). Gurken sind einjährig und mögen humosen Boden. Was die wenigsten wissen, die Gurke gehört zu den ältesten kultivierten Gemüsesorten. Bereits vor 4.000 Jahren wurde in Asien die Gurke angebaut. Die Gurke rankt sehr stark. Wer sich zur Erntezeit nicht bücken möchte, kann versuchen sie ein Spalier erklimmen zu lassen. Allerdings sind die grünen Dinger recht eigenwillig, so daß man ihnen den Weg recht deutlich zeigen muß. Ob als Salat oder eingelegt, ob zum Essen oder zur Körperpflege, die Gurke gehört zu meinen Lieblingen, da sie mit wenig Aufwand recht gute Ernten beschert. Kartoffeln![]() Aus der Europäischen Küche ist die Kartoffel wohl kaum noch wegzudenken. Eigentlich aus Südamerika stammend, wurde die Kartoffel durch die Spanier nach Europa gebracht. Aber erst der alte Fritz förderte den Anbau in Deutschland im großen Stil (Deswegen heißt es ja auch Pommes Fritz ;-))). Wenn der Boden locker genug und ein wenig sauer ist, dann bedankt sich diese Pflanze mit einer reichen Ernte. Eigentlich sollte man Kartoffeln erst ernten, wenn das Laub völlig abgetrocknet ist, aber welcher Kleingärtner kann schon so lange warten? Ich jedenfalls nicht. Im Laufe des Jahres klaube ich mir ab und an ein Pfündchen aus der Erde, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Es gibt nichts herrlicheres als frische Kartoffeln. Noch ein kleiner Tip: Nehmen Sie nie die eigenen Kartoffeln als Saatgut. Sie bauen mit der Zeit sehr stark ab und die Ernteerträge werden immer geringer. Knoblauch![]() Das "stinkende" Zaubermittel. Zu keinem Gemüse des Gartens gibt es so viele Geschichten, wie zum Knoblauch. Der aromatische Geruch trägt sicherlich dazu bei. Nicht nur als Nahrungsmittel wird hierzulande der Knoblauch schon sehr lange eingesetzt. Auch als Heilmittel schwören viele auf seine Inhaltsstoffe. Die moderne Wissenschaft hat es ja inzwischen auch bewiesen, daß Knoblauch sehr wohl heilkräftige Wirkungen hat. Der Knoblauch erwartet einen fetten Boden. Die Vermehrung findet durch Stecken der einzelnen Zehen im Herbst (Sommerernte) oder im Frühjahr (Herbsternte) statt. Die Zwiebeln müssen nach der Ernte gut getrocknet werden. Um die Ernte zu beschleunigen, kann man in das noch grüne Lauch einen Knoten machen. So geht mehr Kraft in die Zwiebel. Apropo Lauch: Auch das Lauch eignet sich zum Würzen. Ich nehme es gerne für Gulasch und Geschnetzeltes. Am Besten erst kurz vor Ende der Garzeit hinzugeben, das gibt dem Gericht einen leicht exotischen Charakter. Kürbis![]() Obwohl ich bis heute noch keine Zubereitungsart gefunden habe, die mir den Kürbis schmackhaft macht, ist er mein absoluter Liebling. Kein anderes Gemüse hat so gewaltige Früchte. Keines so riesige Blätter. Ich sehe den Kürbis daher eher als Zierpflanze und verschenke meine Ernte an Leute, die den Geschmack zu würdigen wissen. Der Kürbisanbau gestaltet sich sehr einfach. Zwei Dinge bracht man: Sehr viel Platz und sehr viel Mist. Den Platz habe ich und den Mist besorge ich mir bei einem Kaninchenzüchter, der froh ist, wenn er ihn loswird. Den Rest macht der Kürbis alleine. Es ist schon ziemlich faszinierend wie groß diese gelben Riesen werden. Mein größter Kürbis wog 41 kg!!! Bei so tollem Wachstum baue ich natürlich jedes Jahr welche an. Und wenn auch nur um ihnen beim Wachsen zuzusehen. Das Wachsen der Früchte kann man übrigens noch beschleunigen. Wenn die ersten Kürbisse die Größe eines Handballes haben, kappt man am besten die Spitze des Triebes. Dann geht die ganze Kraft in die Früchte und nicht in die Blätter. Mais![]() Mais im Garten? Nun, essen mag ich ihn auch nicht. Aber der bunte Ziermais macht sich sehr schön in der Vase. Außerdem brauche ich ja im Winter auch Futter für meine gefiederten Helfer (die Vögel). Ab und an nasche ich einmal an den noch unreifen daumengroßen Kölbchen. Die sind allerdings sehr lecker. Süß und erstaunlicher Weise sogar ziemlich erfrischend. Mais sollte nur anbauen, wer genug Platz hat. Er laugt den Boden ganz schön aus. Ursprünglich kommt Mais aus Südamerika. Dort ist er auch heute noch Grundnahrungsmittel Nummer 1. Bei uns in Europa ist seine Stellung als Nahrungsmittel eher sekundär. Als Futtermittel in der Mast wird er aber recht häufig eingesetzt. In diesem Jahr werde ich für die Enkel einmal Popcorn-Mais versuchen. Vielleicht wirds ja was. Paprika![]() Ein echt scharfes Grünzeug. Paprika wächst in unseren Breitengraden eigentlich nur, wenn das Wetter mitspielt. Der verregnete Sommer im letzten Jahr war nicht so besonders. Wenn allerdings der Sommer einigermaßen stimmt, kann man mit einer tollen Ernte rechnen. Die Pflänzchen ziehe ich grundsätzlich vor. Mitte Ende Mai kommen sie dann ins Freiland. Der Boden kann eine ordentliche Gabel Mist vertragen. Vor zwei Jahren war mein Paprika größer, als der, den man sonst im Geschäft bekommt. Mit dem Saatgut experimentiere ich recht gerne. Man kaufe sich eine Paprika und entnehme dieses Saatgut. Aber Achtung, immer mehrere verschiedene Paprikasorten gleichzeitig versuchen. Einige Sorten sind Hybriden und das Saatgut keimt nicht. Radieschen![]() Obwohl ich diese kleinen schafen Dinger sehr gerne esse, habe ich eigentlich nur wenig Glück damit. Der Boden muß schon ziemlich genau stimmen. Auch die Erntezeit ist nur sehr kurz. Zieht man sie zu früh, ist noch nichts dran. Zieht man sie zu spät, schmecken sie nicht mehr und werden holzig. Alternativ empfehle ich Radis (Rettich). Die schmecken ähnlich und sind nicht ganz so empfindlich. Zwiebeln![]() Die Zwiebel gehört zu der Familie der Liliengewächse und dem ältesten Gewürzgemüse. Die gelben Sorten zählen in der Regel zu den schärferen, die weißen und purpurfarbenen bis violetten zu den milderen. Die Zwiebel ist beruhigend und wirkt verdauungsfördernd. Um Tränen zu vermeiden, sollte man sie kurz vor dem Abzieen in den Kühlschrank legen. Die Schale lößt sich leichter, wenn man sie kurz in kochendes Wasser taucht. Bei uns meist vertreten sind die Roten Ziebeln, Schalotten, Perlzwiebeln, die gelbe, die weiße und die Frühlingszwiebeln die meistens mit dem Lauch verarbeitet werden. | A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z |
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| letzte Aktualisierung am 02.04.2010 19:34 | © 2010 T.Gräfe |